Wir bauen weiter

 

Weiterbauen heisst für uns, die Bedingungen eines Hauses ernst zu nehmen, bevor wir sie verändern. Dass diese Haltung trägt, haben die vergangenen sechs Monate auf vier verschiedene Arten bestätigt.

Im Juni sprach unser Geschäftsführer Stefan Müller im Interview mit dem meter magazine darüber, warum ein gut umgebautes Haus von seiner Vergangenheit und seiner Zukunft zugleich erzählen muss und weshalb Suffizienz bei uns keine nachträgliche Korrektur ist, sondern eine Entwurfsentscheidung von Anfang an.

Kurz darauf erhielt unser Projekt «Reihenhaus Zürich» an der Bachtobelstrasse Gold beim iF Design Award 2026, als einer von 75 Goldpreisen unter mehr als 10'000 Einreichungen. Das 1890 errichtete Haus in der Zürcher Binz wurde bis auf die Tragstruktur zurückgeführt und mit 19 Mikropfählen in 15 Meter Tiefe neu fundiert. Die Auseinandersetzung mit dem Bestand reicht hier bis in den Baugrund.

Dazu kommt die Nominierung für den Bundespreis Ecodesign 2026, die höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland. Und die aktuelle Ausgabe 2/2026 von Häuser Modernisieren widmet sich unserem Umbau eines denkmalgeschützten Reihenhauses von 1924 am Meisenweg in Wollishofen. Eichentreppe, Fischgrätparkett aus Buchenholz und die historischen Keramikfliesen blieben erhalten, während der Grundriss im Erdgeschoss geöffnet und das Dachgeschoss bis zum First ausgebaut wurde.

Vier Anerkennungen aus Fachpresse, Designwelt und Bundesministerium, ein gemeinsamer Befund. Was die Erklärung von Davos als hohe Baukultur beschreibt, Orte, die sich wandelnden Bedürfnissen anpassen und dabei ihre Eigenart bewahren, ist für uns keine Zielvorgabe, sondern tägliche Arbeit am Bestand. Wir bauen weiter.

Weiter
Weiter

Transformation als Strategie: iF Design Award 2026 Gold für RAUMTAKT