RAUMTAKT steht für das Weiterbauen im Bestand. Unsere Kernkompetenz umfasst den strategischen Umbau, die Umnutzung und die Transformation bestehender Strukturen. Dabei denken wir die Transformation integral vom Eingriff in die Primärstruktur bis zur präzisen, haptischen Raumbildung.
Als Gesamtprojektleiter begleiten wir Bauherrschaften individuell von der Analyse und Konzeption über die Planung bis zur Bauleitung. Unser Leistungsbereich umfasst Umbauten, Renovationen, Umnutzungen, Anbauten, Aufstockungen, Erweiterungen, energetische Sanierungen sowie Ersatzneubauten. Unsere Projekte umfassen die Bereiche Wohnen, Gastgewerbe, Gesundheit, Bildung, Kultur, öffentliche Bauten sowie Retail.
01 Planung
Unser Team erarbeitet eine präzise und ganzheitliche Analyse der Anforderungen unserer Auftraggeber. Jedes Projekt basiert auf dieser Grundlage. Neue Strategien und Prozesse werden in enger Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern entwickelt und in Beratungsgesprächen vertieft.
02 Design
Bei der Gestaltung verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der sich den individuellen Herausforderungen jedes Projekts stellt. Vom Aussenraum bis zum Innenraum, von der Architektur bis zur Produktentwicklung: Eine Standardlösung gibt es bei uns nicht. Dafür sorgen Neugier, Freude am Experimentieren und der Anspruch an Innovation.
03 Realisierung
Wir wollen Gebäude errichten, die eine Kulisse für die einzigartige Lebensweise der Menschen schaffen, sei es im Büro, im Restaurant oder Zuhause. Wir wollen Unikate schaffen, die nachhaltig Prozesse beeinflussen und das Leben und Arbeiten unserer Auftraggeber verbessern. Unsere Projekte begleiten wir von der ersten Analyse bis zur Übergabe, denn präzise, zeitgemässe und vernetzte Lösungen dulden keine Kompromisse.
Unsere Services
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Strategieentwicklung, Machbarkeitsstudien, Vorprojekt, Bauprojekt, Baueingabe, Ausführungsplanung, Ausschreibungsplanung, Detailplanung, Werkplanung, Ausschreibung und Vergabe
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Bedürfnisanalyse, Strategieentwicklung, Ideenfindung und Raumprogramm, Material- und Moodboard-Konzept, Ausführungsplanung, Lichtplanung und Möblierungskonzept
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Bauleitung, Kostenschätzung, Kostenvoranschlag, Vertragswesen, Bauleitung, Baubuchhaltung, Controlling und Reporting
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Bauherrenvertretung, Bauherrenberatung, Bautreuhand, Immobilienberatung, Strategieentwicklung, Expertisen, Käuferbetreuung, Gebäudeanalysen, Liegenschaftscheck, Mängelbehebung, Zweitmeinung und Energieberatung.
Zusammenarbeit
Jedes Projekt beginnt beim Vorhandenen. Teilen Sie uns Ihre Eckdaten und Vorstellungen mit. Wir prüfen das Potenzial und melden uns für einen Austausch.
Häufig gestellte Fragen
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Die Planungskosten sind stark abhängig von der individuellen Komplexität des Projekts (z. B. bei denkmalgeschützten Objekten, aufwendiger Tragwerksanpassung oder komplexer Haustechnik). Wir verzichten daher auf pauschale Prozentannahmen und rechnen nach effektivem Aufwand ab. Unsere Methodik für maximale Kostentransparenz:
Phasengerechte Stundenschätzung: Sie erhalten vorab eine detaillierte Aufwandsschätzung, exakt gegliedert nach den Leistungsphasen der SIA-Ordnungen 102 (Architektur) und 112 (Leistungsmodell).
Effektive Abrechnung: Verrechnet werden ausschliesslich die tatsächlich geleisteten Planungsstunden.
Laufendes Controlling: Eine detaillierte monatliche Rapportierung garantiert Ihnen über den gesamten Projektverlauf die volle Budgetkontrolle.
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Ein vollumfänglicher Umbau eines Einfamilienhauses, inklusive der gesamten Erneuerung der Haustechnik, dauert von der ersten Analyse bis zur Schlüsselübergabe in der Regel 10 bis 16 Monate.
Projektierung und Baubewilligung (SIA-Phasen 3 & 4): 4 bis 8 Monate.
Ausführung (SIA-Phase 5): Mehrere Wochen bis Monate, abhängig von der Eingriffstiefe. Der exakte Meilensteinplan wird nach Abschluss des Vorprojekts verbindlich festgelegt.
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Die Projektabwicklung erfolgt systematisch nach dem Phasenmodell des SIA:
Strategische Planung: Bedürfnisanalyse und Zieldefinition.
Vorprojekt: Konzept und Kostenschätzung (Genauigkeit ±20%).
Projektierung: Bauprojekt und Kostenvoranschlag (Genauigkeit ±15%).
Ausschreibung: Detaillierte Leistungsbeschriebe nach BKP (Baukostenplan), Kostenvoranschlag (Genauigkeit ±10%).
Realisierung: Örtliche Bauleitung, Kostenkontrolle und Inbetriebnahme.
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Für eine effiziente Erstanalyse und Grundlagenbeschaffung benötigen wir:
Aktuelle Bestandspläne (Grundrisse, Schnitte, Fassaden).
Den Gebäudeversicherungsnachweis (z.B. GVZ-Police im Kanton Zürich) zur Bestimmung des Gebäudevolumens.
Einen definierten finanziellen Budgetrahmen. Fehlen verlässliche digitale Pläne, führen wir vorab ein Laserscanning zur Erstellung eines präzisen 3D-Aufmasses durch.
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Eine Baubewilligung ist zwingend erforderlich, sobald das Äussere des Gebäudes (Fassade, Fenster), die Tragstruktur, die Brandschutzvorkehrungen oder die Nutzungsart verändert werden (§ 309 PBG Kanton Zürich). Bewilligungsfrei sind in der Regel:
Reine Oberflächenbehandlungen (Malerarbeiten, neue Bodenbeläge).
Kleinere innere Anpassungen ohne Eingriff in die Statik oder Haustechnik. Die spezifische Bewilligungspflicht klären wir im Vorprojekt formell mit dem zuständigen Bauamt ab.
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Das Verfahren erfordert die Einreichung normgerechter Planunterlagen (in der Regel 1:100), eines amtlichen Situationsplans sowie diverser Zusatzformulare (Energienachweis, Brandschutzkonzept, Entsorgungskonzept). Wir erarbeiten das vollständige Bewilligungsdossier, leiten die Eingabe bei der Standortgemeinde und überwachen die gesetzlichen Fristen bis zur Rechtskraft der Baubewilligung.
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Energetische Sanierungen werden im Kanton Zürich massgeblich durch das kantonale Förderprogramm Energie unterstützt. Förderberechtigt sind primär Massnahmen an der thermischen Gebäudehülle (Dämmung, Fensterersatz) sowie der Wechsel von fossilen Heizungen auf erneuerbare Systeme (Wärmepumpen). Wir evaluieren die Förderfähigkeit basierend auf einem GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) und koordinieren die Antragsstellung.
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Die Analyse schafft eine fundierte Orientierungshilfe für ein realistisches Kaufangebot oder eine vorausschauende Weiterbaustrategie im Bestand. Sie ermöglicht es, bauliche, energetische und finanzielle Aspekte frühzeitig aufeinander abzustimmen und Investitionen in die Energieeffizienz steuerlich optimal zu planen. Wir bieten zwei methodische Abstufungen an:
Analyse Light: Basiert auf der Methodik des Impulsprogramms Bau. Sie umfasst die systematische Beurteilung der Bauteile mittels Sichtprüfung und liefert eine Grobkostenschätzung für Kaufentscheide.
Analyse Plus: Eine massgeschneiderte, modulare Potenzialanalyse. Sie beinhaltet die Ermittlung des Erhaltungswerts gemäss SIA 112/1 , eine Matrix-Bewertung nach SIA Merkblatt 2017 sowie eine umfassende technische Diagnose und Massnahmenplanung.
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Ein zentraler Bestandteil unserer Haltung ist der strategische Umgang mit dem Bestand. Zirkuläre Architektur bedeutet für uns weit mehr als die blosse Wiederverwendung von Materialien; sie ist ein integraler, kultureller und gestalterischer Ansatz. Dabei applizieren wir folgende Kernprinzipien:
Potenzial der Bausubstanz: Bestehende Strukturen begreifen wir nicht als Einschränkung, sondern als Potenzialträger für zukunftsfähige Räume. Wir denken diese offen, präzise und mit hohem gestalterischem Anspruch weiter.
Materialeffizienz und Reversibilität: Der Entwurfsprozess zielt auf einen respektvollen Umgang mit der vorhandenen Substanz, den minimierten Ressourceneinsatz und die bauliche Rückbaubarkeit (Reversibilität) neuer Elemente.
Adaptive Langlebigkeit: Wir streben nutzungsoffene und langlebige (adaptive) Lösungen an. Soziale und ökologische Verantwortung werden dabei nicht als nachträgliche Parameter addiert, sondern bilden die konzeptionelle Grundlage des architektonischen Entwurfs.
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Die Differenzierung manifestiert sich in den bearbeiteten Massstabsebenen und dem jeweiligen Planungsschwerpunkt. In der fachgerechten Transformation werden beide Disziplinen als komplementäre Teile einer integralen Planung verstanden:
Architektur (Makroebene): Der Fokus liegt auf der morphologischen Struktur des Gebäudes – Hülle, Volumetrie, Tragwerk, Bauphysik sowie der planungsrechtlichen Einbettung.
Innenarchitektur (Mikroebene): Hier stehen Raumtypologien, Nutzerschnittstellen, Ergonomie, Materialdramaturgie und die technische Lichtführung im Zentrum. Bei komplexen Umbauten synchronisieren wir diese Ebenen, um bauliche Interventionen unmittelbar mit der räumlichen Atmosphäre und Qualität in Einklang zu bringen.
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Unsere Kernkompetenz liegt in der kontextuellen Transformation und Instandsetzung bestehender Bausubstanz. Wir agieren als Gesamtprojektleiter und verantworten die integrale Abwicklung komplexer Bauvorhaben über die gesamte Wertschöpfungskette:
Typologien: Wir verfügen über fundierte Expertise in den Bereichen Wohnungsbau, Gewerbe- und Gastronomiearchitektur.
Leistungsbild: Wir decken das gesamte Spektrum nach SIA (Phasen 1 bis 5) ab, von der initialen strategischen Machbarkeitsanalyse über die detaillierte Ausführungsplanung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe.
Qualitätssicherung: Als zentrale Schnittstelle sichern wir die technische und ästhetische Kohärenz zwischen dem konzeptionellen Entwurf und der baukonstruktiven Umsetzung.
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Die Steuerung der Realisierungsphase erfolgt durch ein integrales Baumanagement, das lückenlos an die architektonische Werkplanung anknüpft (SIA-Phasen 4 und 5). Der methodische Prozess umfasst:
Submissionswesen: Die Erstellung präziser Leistungsbeschriebe, strukturiert nach BKP (Baukostenplan), sowie die Einholung von Unternehmerofferten.
Vergabeverfahren: Ein systematischer, objektiver Offertvergleich, der in fundierten Vergabeanträgen als Entscheidungsgrundlage für die Bauherrschaft resultiert.
Örtliche Bauleitung: Die fachgerechte Führung, Instruktion und Koordination aller beteiligten Gewerke vor Ort, um die technische und ästhetische Übereinstimmung mit dem Ausführungsprojekt sicherzustellen.
Inbetriebnahme: Die formelle Bauabnahme und das dokumentierte Mängelwesen strikt nach den Bestimmungen der SIA-Norm 118.
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Die Sicherstellung der zentralen Projektziele basiert auf einem stringenten, iterativen Projektcontrolling, das die drei Parameter über alle Leistungsphasen hinweg kontinuierlich überwacht:
Kostenmanagement: Eine laufende, proaktive Überwachung aller Vergaben, Nachträge und Rechnungen gegen den bewilligten Kostenvoranschlag (KV, Genauigkeit ±10 %).
Terminsteuerung: Die Führung und rollende Aktualisierung eines detaillierten Bauprogramms unter Definition des kritischen Pfades, um zeitliche Abweichungen frühzeitig zu antizipieren.
Qualitätssicherung: Wöchentliche Bausitzungen mit formeller Protokollierung, ein digitalisiertes Rapport- und Mängelmanagement auf der Baustelle sowie konsequente Etappenabnahmen bei kritischen Bauphasen.